Ladungssicherung

Der gesetzliche Rahmen zum Thema Ladungssicherung

Die Ladungssicherung innerhalb des Güterverkehrs ist ein Thema, zu dem der Gesetzgeber und die Berufsgenossenschaften aus ihrer jeweiligen Sicht Vorgaben machen, um für einen Güterverkehr zu sorgen, bei dem weder der Ladung, noch dem Fahrzeug, dem Fahrer und der beteiligte Verkehr Schaden zugefügt wird. Insofern haben die Gesetze – obwohl es Arbeit macht, sie einzuhalten – die Aufgabe, Sie zu schützen: vor dem Fahrzeug, vor der Ladung und vor dem übrigen Verkehr.

Die Kehrseite der Medaille: Wer sich den gesetzlichen Bestimmungen widersetzt, hat im Zweifelsfall nicht nur den Schaden, er muss zusätzlich auch mit Strafe rechnen. Und die kann aus der StVO / StVZO vom Bußgeld, Fahrverbot und Punkten in Flensburg bis zu gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315 b StGB) oder sogar fahrlässiger Tötung (§ 222 StGB) reichen. In jedem Fall kostet die Nicht-Einhaltung der Gesetze Energie, Zeit und Geld. Und das könnte sinnvoller investiert werden.

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Ladungssicherung kommt auch unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit eine Bedeutung zu. Das Fahrzeug ist ein Arbeitsmittel und unterliegt dadurch dem Arbeitsschutz. Das Arbeitsschutzgesetz bezieht sich in Detailfragen auf die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der Berufsgenossenschaften.

Der gesetzliche Rahmen zum Thema LadungssicherungMögliche Rechtsfolgen mangelhafter Ladungssicherung