Ladungssicherung

Diese Kräfte arbeiten für Sie

Gewichtskraft, Massenkraft und Reibungskraft bewirken, dass die Ladung auch während der Fahrt dort stehen bleibt, wo sie hingestellt wurde, wäre da nicht die Fahrzeugbeschleunigung beim Anfahren und während der Fahrt, das Bremsen oder Richtungsänderungen wie in Kurven. Sie bewegen die Ladung aus ihrer ursprünglichen Position. Deshalb ist eine Gegenkraft nötig, die – bei gleicher Stärke – für die Ladungssicherung sorgt. Das Verhältnis zwischen Normalkraft (Gewichtskraft oder Anpresskraft) zur Reibungskraft, sog. Reibpaarung, wird mit dem Gleitreibbeiwert (μ) definiert (gesprochen mü).

Die Gewichtskraft

drückt die Ladung senkrecht auf die Ladefläche.

 

 

Die Massenkraft 

(Trägheitskraft) will die Ladung in der augenblicklichen Position/Bewegung halten und wirkt entgegen der Fahrzeugbeschleunigung, Bremsen und Richtungsänderungen.

 

Die Reibungskraft

verhindert oder vermindert die Verschiebung der Ladung. Ihre Wirkung wird von den Oberflächen der Ladung und der Ladefläche beeinflusst.

 

Oberstes Ziel der Ladungssicherheit muss sein, dass die Ladung ihre Position in jeder Situation beibehältReibung – die Verzögerung

Reibung – die Verzögerung
Jede Oberfläche – auch wenn sie glatt erscheint – hat Unregelmäßigkeiten, kleine "Berge und Täler". Werden zwei Oberflächen aufeinandergepresst, verhaken sie sich und erschweren eine Relativbewegung. Dieser Widerstand wird im Reibbeiwert μ [mü] ausgedrückt. Je kleiner der Wert ist, desto kleiner ist auch der Widerstand. In Ruhelage ist dieser Widerstand größer, als wenn die Gegenstände bereits in Bewegung sind. In der Ladungssicherung wird immer dieser dynamische Reibbeiwert als Grundlage genommen, da aufgrund von Vibrationen bei der Fahrt von einer Ruhelage der Ladung nicht ausgegangen werden kann.