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Eindeutige Sattelzugmaschinenerkennung


Horstmar, September  2014 – Der klassische Einsatz von Sattelzugmaschine und Trailer im gleichen Verhältnis gehört der Vergangenheit an. Die meisten Transportunternehmen haben heute  mehr Trailer als Sattelzugmaschinen in der Flotte.

Seit Einführung des digitalen Tachografen gibt es die Notwendigkeit zusätzlicher Optimierung im Transport bezüglich der verfügbaren Lenkzeiten. So werden z.B. immer mehr Begegnungsverkehre durchgeführt, bei denen sich die Kombination von Zugmaschine und Trailer innerhalb eines Transportauftrages mehrfach ändert. Auch vermehrte Kundenanforderungen für die Trailer-Poolbildung führen zur Veränderung des Verhältnisses von Zugmaschinen- und Trailer-Einsatz.

Diese Entwicklungen sorgen dafür, dass eine Transparenz über das jeweilige Zuggespann nicht mehr gegeben ist. Dadurch wird eine Systemunterstützung dringend erforderlich. Mit der Sattelzugmaschinenerkennung bietet Schmitz Cargobull Telematics eine Lösung zur Identifikation der Sattelzugmaschine durch den angekoppelten Trailer via TrailerConnect.

Die Kundennutzen ergeben sich aus ständiger Online-Übersicht von ziehender und gezogener Einheit via Internetportal sowie einer eindeutigen Identifikation der Einheiten. Bei Trailer-Bewegungen durch nicht autorisierte Zugmaschinen erfolgt eine sofortige Erkennung und  Alarmierung (per SMS/E-Mail). Ein weiterer Vorteil ist dadurch die eindeutige Zuordnung von Schadensereignissen via Telematik durch die ständige Verfolgung von Zugmaschine und gezogenem Trailer sowie die Reduzierung von Fehlnutzungen (falsche Zugmaschine zieht falschen Trailer). Zudem erfolgt eine Kontrolle von Subunternehmern zur Vermeidung der Weitergabe von Transportaufträgen an nicht autorisierte Subunternehmer.

Das funkbasierte System, (RFID) ohne manuelle Kabelverbindung zwischen Sattelzugmaschine und Trailer, schafft Funktions- und Manipulationssicherheit. Eine Plausibilisierung der aufgesattelten Zugmaschine mit weiteren Sensorinformationen des Telematiksystems  ermöglicht eine sichere Identifizierung der angekoppelten  Zugmaschine  trotz gleichzeitigem Empfang mehrerer Funksignale z.B. anderer Zugmaschinen.

Die Sattelzugmaschinenerkennung nutzt  die RFID (Radio Frequency Identification) Technologie. Dazu wird ein aktiver RFID Sender (Tag) mit zwei Schrauben oder Magneten an der Rückseite der Sattelzugmaschine montiert. Dieser verfügt über eine autarke  Energieversorgung mit einer kalkulierten Batterielebensdauer von bis zu 7 Jahren. Ein entsprechender RFID Empfänger befindet sich im TrailerConnectInterface-Gehäuse an der Stirnwand des Trailers. Sender und Empfänger verfügen über eine eindeutige, im Telematik-Portal zugeordnete Identifikation.

Über  das Sensor-Interface (TCI) wird die ID der Sattelzugmaschine via LIN Bus an das Telematik-Steuergerät übertragen und im Internet-Portal zur Anzeige gebracht.

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