Teilen Sie diese Seite mit Ihren Freunden!
Verkehrsminister Michael Groschek besichtigt neue High Tech-Trailerfertigung im Stammwerk Altenberge
Innovativer Modulbaukasten, Materialmix Stahl/Aluminium, Aerodynamik und Telematik erhöhen Effizienz im Güterverkehr

Altenberge, 14. August 2014 – Der ständig wachsende Straßengüterverkehr im Land ist eine der größten Baustellen von Michael Groschek, Minister in Nordrhein-Westfalen für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr. Daher informierte er sich bei einem Besuch am 14. August 2014 beim europaweit führenden Trailer-Hersteller Schmitz Cargobull über die neuste Technik zur Effizienzsteigerung im Güterverkehr. „Leichtbau, Aerodynamik und Telematik können einen deutlichen Beitrag zur Entlastung unserer Infrastruktur leisten und die Effizienz der Transportketten steigern“, sagte der Minister während seines Besuches mit der anschließenden Besichtigung der neuesten Fertigungslinie im münsterländischen Altenberge. „Schmitz Cargobull leistet mit seinen Innovationen – wie der neuen Langträgerfertigung für die neue Trailergeneration GENIOS – auch in der Produktion einen konsequenten Beitrag zur Nachhaltigkeit.“

Im Rahmen der auf dem Rundgang vorgestellten neuen Fertigungstechnologie wird der Langträger kalt verformt. Das herkömmliche Schweißen wird weitgehend abgelöst. Das weltweit einmalig neue Verfahren hat wesentliche Vorteile sowohl im Produktionsprozess, als auch für die Fahrzeugqualität und die Umwelt. Materialbeeinträchtigungen in Folge der hohen Wärme, die beim Schweißen entsteht, werden vermieden. „Der Träger aus einem Stück erhöht die Qualität und Präzision. Auch die Geräuschemission im Fertigungsablauf sowie der Energieaufwand werden deutlich reduziert“, erklärte Entwicklungsvorstand Roland Klement während des Rundgangs. Allein in die eigenständige Entwicklung der neuen Technologie hat Schmitz Cargobull über zehn Millionen Euro investiert.

Hoch interessiert zeigte sich der Minister auch an den anderen Innovationen zur Effizienzsteigerung, die der Vertriebsvorstand Ulrich Schöpker präsentierte. Über die gesamte Fahrzeugpalette hinweg hat der Trailerhersteller in den zurückliegenden Jahren vor allem bei der Gewichtsreduzierung, Aerodynamik und optimalen Laderaumgestaltung große Fortschritte erzielt. „Auch mit unserem kompletten Dienstleistungspaket „rund ums Fahrzeug“, helfen wir dem Spediteur oder Logistiker die Kosten transparent zu halten. Damit kann er sich auf ein optimales Transport-Management konzentrieren, während Schmitz Cargobull sich um das Fahrzeug verantwortlich kümmert“, so Ulrich Schöpker.  Das wartungsfreie und verschleißarme Achsaggregat, der SPEED CURTAIN (eine innerhalb von 35 Sekunden schnell zu öffnende oder schließende Plane), auf die Bahn oder das Schiff verladbare Trailer sowie das neue Kühlsystem für den Trailer, sind weitere Innovationen, die auf die Kundenbedürfnissen im täglichen Transportgeschäft abzielen.

Verkehrsminister Groschek ermutigte die Ingenieure und Mitarbeiter von Schmitz Cargobull, weiter an der ständigen Optimierung der Fahrzeuge und der nachhaltigen Produktion zu arbeiten. „Der Verkehr wird in den kommenden Jahren, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, weiterhin wachsen. Deshalb benötigen wir gerade hier in Nordrhein-Westfalen High Tech-Unternehmen wie Schmitz Cargobull, die uns helfen, zum einen den Warenstrom möglichst optimal zu transportieren und zum anderen, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.“

Zum Unternehmen Schmitz Cargobull:

Mit einer Jahresproduktion von 45.113 Fahrzeugen und etwa 5.200 Mitarbeitern ist die Schmitz Cargobull AG Europas führender Hersteller von Sattelaufliegern und Anhängern. Im Geschäftsjahr 2013/2014 stieg der Umsatz um 7,5 Prozent auf 1,625 Mrd. Euro. Als Vorreiter der Branche entwickelte das Unternehmen aus dem Münsterland frühzeitig eine umfassende Markenstrategie und setzte konsequent Qualitätsstandards auf allen Ebenen: von der Forschung und Entwicklung über die Produktion und bis hin zu den Service-Angeboten wie Trailer-Telematik, Finanzierung, Ersatzteilhandling, Full-Service und Gebrauchtfahrzeughandel.

zurück
Michael Groschek (Mitte), Minister des Landes Nordrhein-Westfalen für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zu Besuch bei der Schmitz Cargobull AG. Ulrich Schöpker (li.) und Roland Klement (re.) beide Vorstand Schmitz Cargobull, begrüßten den Minister im Produktionswerk Altenberge.
Michael Groschek (Mitte), Minister des Landes Nordrhein-Westfalen für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zu Besuch bei der Schmitz Cargobull AG. Ulrich Schöpker (li.) und Roland Klement (re.) beide Vorstand Schmitz Cargobull, begrüßten den Minister im Produktionswerk Altenberge.