Teilen Sie diese Seite mit Ihren Freunden!
Starkes Wachstum in Zentral- und Westeuropa: Insgesamt ca. 50.000 Fahrzeuge produziert
Schmitz Cargobull steigert Umsatz 2015/2016 um ca. 12 Prozent auf ca. 1,78 Mrd. Euro*

Horstmar, September 2016 – Der Marktführer erhöht das Tempo: Trailerhersteller Schmitz Cargobull hat im Geschäftsjahr 2015/2016 ca. 50.000 Fahrzeuge (mehr als 14 Prozent*) ausgeliefert und den Umsatz auf 1,78 Mrd. Euro* gesteigert. „Die wichtigen Volumenmärkte West- und Zentraleuropas legten erneut um mehr als 20 Prozent zu“, berichtet Andreas Schmitz, der im Rahmen des Generationswechsels den Vorstandsvorsitz zum Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. April 2016 übernommen hat. Gemeinsam mit der neuen Vorstandsriege präsentierte er die  neusten Trailer-Innovationen, welche auf der IAA Nutzfahrzeuge im September Premiere feiern.

„Das Baukastensystem der GENIOS-Trailergeneration wird im Markt sehr gut angenommen“, berichtet Andreas Schmitz. Der Langträger, der aus einer Platine kaltgeformt wird, bietet in Kombination mit der seit Jahren bewährten Bolztechnik vielfältige Optionen zur kundenspezifischen Konfiguration des Trailers. Standardisierte Features sichern höchste Qualität und erzeugen geringen Wartungsaufwand. „Im Interesse der Kunden haben wir bei unseren Fahrzeugen stets die Gesamtbetriebskosten (TCO) im Blick“, erklärt Andreas Schmitz. Das integrierte Kühlgerät mit neuer Kühl-Sensorik sowie die Schmitz Cargobull Trailer-Telematik setzten Benchmarks in der Branche. „Gerade der Pro-aktive-Service bietet einen wesentlichen Vorsprung und damit auch wirtschaftlichen Nutzen für unsere Kunden“, so Andreas Schmitz.

Weiterhin große Investitionen geplant

Im Geschäftsjahr 2015/2016 hat Schmitz Cargobull ca. 50.000 Fahrzeuge (Vorjahr: 44.000) ausgeliefert. Der Umsatz wuchs um mehr als 12 Prozent auf ca. 1,78 Mrd. Euro*. Im Auftragseingang wurden sogar mehr als 53.800 Einheiten erreicht. Die Investitionen in Höhe von 31 Mio. Euro wurden aus dem Cash Flow finanziert.

Im Stammwerk Altenberge entstanden so im Geschäftsjahr neue Anlagen zum Abcoilen und Laserschneiden für die Chassis-Platinen. Das Investitionsvolumen dafür betrug zirka vier Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erreichte knapp 60 Prozent*. Wesentliche Projekte für neue Investitionen sind der Umbau des Ferroplast-Werkes Berlin sowie die weitere Umgestaltung der Fertigungslinie in Altenberge. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Schmitz Cargobull durchschnittlich 5.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Positive Entwicklung der Märkte

„Trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit hat sich die Trailer-Nachfrage seit dem Jahreswechsel in Zentral- und Westeuropa sehr positiv entwickelt“, berichtet der neue Vertriebsvorstand Boris Billich. Nach den Investitionen in die Zugmaschinen im Rahmen der Euro 6-Einführung haben die Spediteure jetzt auch wieder Geld für die Modernisierung der Aufliegerflotte. „Außerdem spüren die Kunden die Entlastung durch die günstigen Kraftstoffpreise“, so Boris Billich. Schwierig ist die Lage hingegen weiterhin in Russland, wo der Trailermarkt in Folge der Restriktionen für die Spediteure sowie der Ukraine-Krise und der sinkenden Rohstoff-Einnahmen stark eingebrochen ist. „Trotzdem sehen wir für den russischen Markt perspektivisch große Chancen und bleiben daher weiterhin aktiv“, so Andreas Schmitz.

Produktion und Vertrieb In China

Im Werk im chinesischen Wuhan startete 2015 die erste „Nullserien-Produktion“. Aktuell sind 100 Mitarbeiter im Werk in Wuhan beschäftigt. „Der chinesische Lkw-Markt ist in den vergangenen zwei Jahren jeweils um ein Viertel geschrumpft“, berichtet Andreas Schmitz. In diesem schwierigen Umfeld treibt das Vertriebsteam die Markterschließung voran. Parallel werden die Fahrzeuge stetig für die spezifischen Anforderungen in China weiterentwickelt.

Großauftrag in Litauen

Auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres liegen die Auftragseingänge in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien deutlich im Plus. Der Auftragseingang lag Ende Juli mit ca. 21.000 Einheiten um rund 21 Prozent über dem Plan. Ein Großauftrag aus Litauen über 540 Fahrzeuge (410 Sattelkofferfahrzeuge, 130 Curtainsider) sowie Zuwächse um über 20 Prozent in Polen und Tschechien sprechen für die robuste Entwicklung in Zentraleuropa. In Russland und der Ukraine bleibt die Lage weiterhin schwierig. „Nach unserer eher konservativen Planung sollte der Fahrzeugabsatz im laufenden Geschäftsjahr mehr als 47.000 Einheiten erreichen“, sagt Andreas Schmitz. „Wenn die aktuelle Nachfrage keinen unvorhersehbaren Dämpfer erhält, könnte das Ziel aber auch deutlich übertroffen werden.“

Rückenwind für das neue Vorstandsteam

Mit dem Beginn des Geschäftsjahres 2016/2017 am 1. April 2016 ist im Vorstand der geplante Generationswechsel vollzogen worden. Andreas Schmitz zeichnet seit knapp 100 Tagen als Vorstandsvorsitzender für die Ressortaufgaben Unternehmensstrategie, Public Relations, Emerging Markets, Schmitz Cargobull Wuhan (China) und die Value Added Services verantwortlich. Zeitgleich übernahm Boris Billich (seit 1. Januar 2016 im Unternehmen) das Vorstandsressort Internationaler Vertrieb. Roland Klement leitet bereits seit 2012 die Forschung, Entwicklung und Validierung und ab dem neuen Geschäftsjahr 2016/2017 auch die Produktlinie Kofferfahrzeuge. Andreas Klein führt seit April 2015 das Ressort Operations mit den Aufgaben Produktion, Logistik, Qualitätswesen. Er übernahm zusätzlich im April 2016 die Produktlinien Pritschen- sowie Kipperfahrzeuge. Andreas Busacker verantwortet das Ressort Finanzen seit April 2015 und übernahm ab April 2016 auch die Konzernrevision, den Zentraleinkauf, die Geschäftsprozesse/IT und die Personalwirtschaft. „Wir haben die Struktur noch einmal effektiver gestaltet“, berichtete Andreas Schmitz. Um ein direktes Team-Working zu unterstützen, haben alle Vorstände die Büros in die Zentrale nach Horstmar verlegt. Schnelle Kommunikation und die günstige Lage zwischen den beiden Hauptwerken in Altenberge und Vreden soll so zusätzlichen Rückenwind verleihen.

*Die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (01.04.2015 – 31.03.2016) werden vom Konzern Mitte Oktober 2016 veröffentlicht.

Zum Unternehmen Schmitz Cargobull AG :

Mit einer Jahresproduktion von rund 50.000* Fahrzeugen und etwa 5.500* Mitarbeitern ist die Schmitz Cargobull AG Europas führender Hersteller von Sattelaufliegern und Anhängern für temperierte Fracht, General Cargo sowie Schüttgüter. Im Geschäftsjahr 2015/2016 wurde ein Umsatz von ca. 1,78* Mrd. Euro erzielt. Als Vorreiter der Branche entwickelte das Unternehmen aus dem Münsterland frühzeitig eine umfassende Markenstrategie und setzte konsequent Qualitätsstandards auf allen Ebenen: von der Forschung und Entwicklung über die Produktion und bis hin zu den Service-Angeboten wie Trailer-Telematik, Finanzierung, Gebrauchtfahrzeughandel, Ersatzteile und Full Service.

*vorläufige Zahlen basieren auf Geschäftsjahr 2015/2016

Die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (01.04.2015 – 31.03.2016) werden vom Konzern Mitte Oktober 2016 veröffentlicht.

 

zurück

Verwendung von Cookies

Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie die Website und ihre Angebote nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Diese können Sie in Ihren Browsereinstellungen ändern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Datenschutz.

Akzeptieren